







Unterstützt von Schülern der Eichendorff-Schule und Mitarbeitern des städtischen Baubetriebshofs nahm der japanische Kunststudent Shinroku Shimokawa (Mitte) am Montag die Arbeit an seinem Kunstprojekt an der Jagstaue auf. Foto: Butz
Oberhalb des Modellbootsees in der Jagstaue ist der japanische Kunststudent Shinroku Shimokawa bei der Arbeit. Ziel ist es, den Wasserkreislauf sichtbar werden zu lassen.
Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens schrieben die Crailsheimer Kunstfreunde im vergangenen Jahr einen Wettbewerb aus. Thema war dabei Kunst im öffentlichen Raum. Zwölf Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart setzten sich mit Crailsheim auseinander und reichten ihre Vorschläge ein. Auch Shinroku Shimokawa (32) beteiligte sich mit einem Beitrag. Seine Idee: Den Kreislauf des Wassers sichtbar zu machen, das im Alltag wenig beachtete Grundwasser ins Bewusstsein rücken. Dafür legt der Japaner seit Montag oberhalb des Modellbootsees eine künstliche Mulde an. Über drei handbetriebene Pumpbrunnen sollen Passanten später Wasser an die Oberfläche pumpen können, das dann wieder langsam versickert. Bis Ende Mai soll das Brunnenprojekt installiert sein, so Manfred Koch, Vorsitzender der Kunstfreunde. Die Realisation des Kunstwerks ist vor allem dem Hauptsponsor, der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim zu verdanken. Schön & Hippelein spendet die großen Muschelkalksockel, auf denen die Pumpbrunnen montiert werden. Praktische Unterstützung erhält Shinroku Shimokawa vom städtischen Baubetriebshof. Zusätzliche Hilfe ermöglicht eine Kooperation zwischen der Eichendorffschule und den Kunstfreunden. Schüler der Klasse 10, die Kunst als Wahlfach belegt haben, packen für das Projekt tatkräftig mit an.